Posts mit dem Label USA werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label USA werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 25. Dezember 2009

Der Kriegsnobelpreisträger - "Keiner hat mehr für den Frieden getan als er"

In Oslo hat US-Präsident Obama heute den Friedensnobelpreis entgegengenommen. Keine andere Persönlichkeit habe in den vergangenen 12 Monaten so viel für den Frieden auf der Welt getan wie Obama, sagte Chef-Juror Thorbjörn Jagland in der Laudatio. Obama werde für seinen außerordentlichen Einsatz für einen Welt ohne Atomwaffen ausgezeichnet, sagte der Chef-Juror Thorbjörn Jagland. Er habe die politische Stimmung in Richtung mehr Diplomatie und Völkerverständigung gewendet. Jagland weiter:

"Die Geschichte sei voll von verpassten Gelegenheiten. Wir haben heute die Möglichkeit, die Ideen von Präsident Obama zu unterstützen.“


Die Ideen Obamas von Krieg und Eroberung bedürfen keiner verlogenen Unterstützung, sondern einer aus gesundem Menschenverstand resultieren Verachtung. Fast vergessen scheint, dass US-Präsident und Friedensnobelpreisträger Barack Obama gestern für den Krieg in Afghanistan und im Irak 128,3 Milliarden US-Dollar bewilligte. Die US-Regierung will im kommenden Jahr mit 636,3 Milliarden Dollar 3,4 Prozent mehr für die Belange der Verteidigung ausgeben als 2009.

Ungeachtete dessen, das die USA längst auf dem absteigenden Ast sind und sich solche horrenden Ausgaben angesichts der desolaten wirtschaftlichen Lage im eigenen Land gar nicht leisten können, ist die Zustimmung für Kriege und Besatzung weiterhin ungebrochen. Barack Obama, Friedensnobelpreisträger und Kriegsherr, scheut keine Mühen und Kosten, das Morden und Vernichten weiter voran zu treiben, eine Aufstockung der Truppen in Afghanistan um 40.000 Mann wurde unlängst beschlossen, laut den Worten des Kriegstreibers: "...naht die finale Schlacht in Afghanistan...". Etwa so wie im Irak, so wie in Vietnam? Aus den schnellen Kriegen und dem Wunschdenken der USA, alle Völker der Welt würden ihre Demokratisierung jubelnd annehmen, wurde nichts, statt dessen ziehen sich ihre Besatzungskriege Jahr für Jahr in die Länge, die Zahl der Toten steigt Stunde um Stunde und kein Ende in Sicht.

Obamas Völkerverständigung? Eine Farce. Wenn die Besatzung eines Landes und das Ermorden der Zivilbevölkerung eine Art Völkerverständigung sind, dann zweifele man doch lieber gleich an den Grundsätzen der Zivilisation. Kapitalistisch motivierte Übergriffe auf die letzten freien Völker der Welt unter dem Deckmantel der Demokratisierung sind heutzutage ein Grund den Friedensnobelpreis zu erhalten und salbungsvoll als Weltenretter gepriesen zu werden.

Keiner hat mehr für den Frieden getan als er, keiner hat mehr unschuldige Menschen auf dem Gewissen als er!

Doch die Lobreden auf Besatzer reißt nicht ab: Die Rolle der Vereinten Nationen und anderer internationaler Organisationen sei gestärkt worden. „Folter ist verboten. Der Präsident tut, was er kann, um Guantánamo zu schließen.“ Und was tut der Präsident? Richtig, nichts! Guantanamo wird stillschweigend bis zum Sankt Nimmerleinstag die Folterkammer Amerikas bleiben, während weitere Gefängnisse für angebliche Terroristen und Demokratiefeinde wie Pilze aus dem Boden sprießen, man denke an Bagram, das Guantanamo an Grausamkeiten und Menschenverachtung noch bei weitem überbietet.

Doch keiner hat mehr für den Frieden getan als er, keiner hat mehr unschuldige Menschen auf dem Gewissen als er!


Donnerstag, 26. November 2009

Ein Friedensnobelpreisträger entsendet 30.000 neue Soldaten nach Afghanistan


Berichteten wir letztens noch über die Erklärung des amerikanischen Aussenministers , dass eine Demokratie am Hindukusch unmöglich sei, so ist dies heute, so wie man es von den USA gewohnt ist, längst Geschwätz von gestern.

Derzeit sind 68.000 US-Soldaten in Afghanistan stationiert, nun soll die Truppe im Dienste der Demokratie und des Friedens um 30.000 Mann aufgestockt werden, so Barack Obama.

Jener Barack Obama, der vor wenigen Wochen den Friedensnobelpreis bekam, für was ist immer noch unklar, aber mit einem Friedensnobelpreis in der Tasche, lässt es sich doch gleich viel besser töten und erobern. Eine unsägliche Farce an Verlogenheit und Heuchelei unter dem Mantel der Demokratie.

Wie im Artikel: "Die Idee der Demokratie am Hindukusch ist gescheitert" berichtet, setzen die USA bei ihrem ungleichen Kampf gegen das afghanische Volk nun vermehrt auf die Hilfe ihrer Vasallen, die fremde Interessen mit ihrem Blut bezahlen sollen. Deutschland hat derzeit 4.500 Soldaten stationiert, Großbritannien 9.000 Soldaten und beide Staaten denken vermehrt über eine Truppenaufstockung nach. Das US-Verteidigungsministerium rief die Nato-Partner auf, ebenfalls mehr Soldaten an den Hindukusch zu entsenden. Laut "Washington Post" erwartet Obama, dass sich die Nato-Verbündeten mit weiteren 10.000 Soldaten beteiligen.

"Wenn der Präsident weitere Truppen für Afghanistan bereitstellt, wird es ganz klar die Erwartung geben, dass unsere Alliierten ebenfalls zusätzliche Truppen liefern", sagte Pentagon-Sprecher Geoff Morrell.

Erst am Mittwoch mussten unsere Demokraten kleinlich gestehen, dass eben jener Bundeswehreinsatz am Hindukusch teurer wird als erwartet. Die Bundeswehr veranschlagt für das kommende Jahr 785 Millionen Euro für die Mission, 215 Millionen mehr als 2009. Die Rechnung wird noch höher ausfallen, wenn die Mission aufgestockt wird.

Der Afghanistaneinsatz ist ein Fanal für die USA, seit 9 (!) Jahren versucht man mit Terror und Bomben den Freiheitswillen des afghanischen Volkes zu brechen, vergebens. Dieser Fakt ist Barack Obama bekannt, doch wahrhaben will er es nicht. Und so wird einem letzten Aufgebot gleich, erneut Menschenmaterial entsand, welches keine andere Funktion zu erfüllen hat, als das Unvermeidliche noch eine Weile hinaus zu zögern.


Samstag, 21. November 2009

Die Idee der Demokratie am Hindukusch ist gescheitert


Wenn die selbsternannte Weltmacht USA eines nicht gerne zu gibt, dann sind es Niederlagen. Wenn der Mantel der Vertuschung und des Schönredens selbst das größte Versagen nicht mehr verdecken kann, dann hilft nur noch eines: weiter alles schön reden, ganz amerikanisch halt.

So äußerten sich Robert Gates (amerikanischer Außenminister) und zu Guttenberg sowie Kanadas Verteidigungsminister Peter MacKay, dass man die Idee einer freiheitlichen Demokratie am Hindukusch längst zu den Akten gelegt habe. Ein Eingeständnis an das Scheitern einer selbsternannten "gottgewollten" Mission der USA, aber kein Eingeständnis gegenüber dem Fakt, das man Freiheit nicht zwangsdemokratisieren kann. Die USA sind verbittert, seine Stellung in der Welt ist auf dem absteigenden Ast, dem Druck den aufsteigende Staaten wie China und Indien ausüben, sind sie längst nicht mehr gewachsen. Da hilft auch ein peinlicher Friedensnobelpreis für den Präsidenten nichts. Zuviele Kriege, zu heroisch die eigenen Ansichten von Unfehlbarkeit und Weltmacht, zu groß die Gier nach Macht und Geld im Namen der Demokratie die sie bringen. Die USA sind am Ende - doch noch nicht müde genug wie gewohnt ihre demokratischen Vasallen vor den Karren zu spannen und weiter unverhohlen Forderungen zu stellen.

Das vorrangige Ziel in Afghanistan sei nun Ordnung, das heißt halbwegs stabile Verhältnisse, und die Jagd nach Terroristen. Daraufhin forderte Amerikas Verteidigungsminister an die Verbündeten in Afghanistan: mehr Engagement, mehr Geduld, mehr Opferbereitschaft.

Klartext: auch unsere Bundeswehr soll in den stark umkämpften Gebieten eingesetzt werden, noch mehr Gelder für Aufbauhilfen solllen aus Deutschland fließen, und das so lange die USA ihrem verheerenden Hegemonialstreben anhänglich sind.

Zwar mögen die USA schmerzlich erkannt haben, das freie Länder sich nicht den Stempel der Demokratie aufdrücken lassen, sich nicht dem "american way" fügen und sich nicht für Kapitalisten zum Ausschlachten bereitstellen, doch aufgeben werden sie deshalb noch lange nicht. Der verzweifelte Versuch das Ruder der Besatzung und Aubeutung noch einmal herum zu drehen, wird willig von Deutschland und den anderen hörigen Vasallen audgeführt werden.

Der republikanische Senator John McCain mahnte den Präsidenten zur Eile. Amerika könne sich ein längeres Abwarten nicht leisten, sagte er, der Blutzoll sei zu hoch. Kein Wort verlor Obamas Konkurrent aus dem Wahlkampf allerdings darüber, dass der Blutzoll möglicher Weise noch höher ausfallen könnte, sollte der Präsident McCains Rat folgen und mindestens 40.000 weitere Soldaten nach Afghanistan schicken.

Die USA sind gescheitert, sie haben ihr Gesicht vor der Welt längst verloren, dennoch verheizen sie Menschenmaterial zu tausenden und halten die Kriegsmaschinerie auf Teufel komm raus am Leben, denn zumindest Krieg bring noch Geld und darum geht es letztendlich. Menschen sterben-Kapitalisten verdienen-das ist der american way of life!


Freitag, 9. Oktober 2009

Friedensnobelpreis für Barack Obama? Was für ein Frieden?


Um 11 Uhr gab das Nobelkomitee in Oslo (Norwegen) die Entscheidung bekannt, Barack Obama bekommt den Friedensnobelpreis verliehen. Am 10. Dezember wird Obama die Medaille in der norwegischen Hauptstadt entgegennehmen. Eine Farce an sich, Friedensnobelpreise für Imperialisten, Folter-Befürworter und Kriegstreiber?

Die offizielle Begründung lautete:

"Obama habe als Präsident ein neues Klima in der internationalen Politik geschaffen. Dialog und Verhandlungen seien die bevorzugten Mittel, um „selbst die kompliziertesten internationalen Konflikte zu lösen“. Ferner habe Obamas Vision einer atomwaffenfreien Welt neuen Schwung in die Abrüstungsverhandlungen gebracht. Dank Obamas Initiative spiele die USA außerdem eine konstruktivere Rolle im Kampf gegen den Klimawandel."

Erst im vergangenen November wurde Obama zum ersten schwarzen Präsidenten der USA gewählt. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit hatte er eine klare Abkehr von der Außenpolitik seines Vorgängers George W. Bush vorgenommen und auf mehr internationale Zusammenarbeit gesetzt, augenscheinlich, denn getan hat sich nicht wirklich viel:

  • • Frieden im Nahen Osten: Eine seiner ersten Amtshandlungen: die Ernennung von Ex-Senator George Mitchell zum US-Sondergesandten für den Nahen Osten. Seitdem bemüht sich Obama intensiv um eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche zwischen Israelis und Palästinensern, verlangt von Israel den Stopp des Siedlungsbaus im Westjordanland. Falsch, denn Obama bemüht sich keineswegs um einen verlogenen Frieden im nahen Osten, er steht mehr als deutlich aúf israelischer Seite und treibt den israelischen Besatzungsfeldzug voran, indem er stillschweigend zu sieht. Nähere Informationen hier: Siedlungsbau Israels geht weiter

  • • Kampf gegen Atomwaffen: Bei einer Rede in Prag im vergangenen April versprach Obama, dass sich die USA fortan für eine Welt ohne Atomwaffen einsetzen würden. Im Streit mit dem Iran schließt Obama eine militärische Option nicht aus, setzt aber auf Gespräche. Gleich nach Amtsantritt bot er Gespräche an. Reden und Handeln sind zwei paar Schuhe, solange keine konkreten Beweise für eine wirkliche Atomwaffenabrüstung der USA vorliegen, ist Obamas "Gesprächsbereitschaft" nichts mehr als heiße Luft.

  • • Aussöhnung mit der muslimischen Welt: Am 4. Juni hält Barack Obama seine bisher wichtigste außenpolitische Rede in der Universität von Kairo (Ägypten). „Salam Alajkum“ begrüßt er seine Zuhörer auf Arabisch. Er reicht ihnen die Hand, beide Hände! Und er sagt, was er dafür verlangt: „Wir wollen in Frieden und Sicherheit leben. Das ist die Hoffnung der gesamten Menschheit.“ Es ist Obamas wichtigste außenpolitische Rede! Aha, Aussöhnung nennt man es wenn man angebliche Terroristen a la bin Laden um den halben Erdball jagt, Gefangenenlager wie Bagram und Guantanamo errichtet und Menschen (eben jene muslimischen) verschleppt und misshandelt? Weiterführende Informationen hier: Gefangenenlager

  • • Guantanamo: Schon während seines Wahlkampfes kündigte Obama die Schließung des US-Gefangenenlagers auf Kuba innerhalb eines Jahres an. Jetzt wird die Zeit knapp, das Ziel aber steht: Guantanamo wird geschlossen. Fakt ist, die Schließung Guantanamos verzögert sich erheblich und das nicht unbeabsichtigt. Noch immer werden dort zur "Informationsgewinnung" angebliche Terroristen gefoltert, sexuell missbraucht und ermordet. Guantanamo wird nie geschlossen werden, genauso wenig wie Bagram und all die anderen Lager.

Alles in allem ein Nobelpreis für den Krieg und die Ausbeutung und nicht für den Frieden. Internationale Anerkennung für Folter, Verschleppung, Mord und hohle Phrasen. Man könnte fast glauben heute wäre der 1. April. Ein Friedensnobelpreis für einen verlängerten Krieg in Afghanistan? Ein Friedensnobelpreis für die Besatzung des Iraks? Ein Friedensnobelpreis für Tausende tote Zivilisten? Schöne neue Welt!

Weiterführender Link zum Thema USA:

USA wollen die Welt führen


Mittwoch, 23. September 2009

"DOCH WIR SIND NICHT EURE SKLAVEN!" - Die USA wollen die Welt führen!


Die Welt braucht angesichts der vielen globalen Probleme nach den Worten von US-Präsident Barack Obama einen Wandel, maßgeblich unter der Anleitung durch die Vereinigten Staaten. Die Welt erwarte, dass die USA die Führung übernähmen, betonte er in New York vor der UN-Vollversammlung. Er wisse, dass es weltweit viele Erwartungen an seine Präsidentschaft gebe. Aber es gehe nicht um ihn, sondern darum, die Herausforderungen anzunehmen. Die USA hätten in der Vergangenheit zuweilen auf sich bezogen gehandelt; zudem habe es manche Fehlinformationen über die USA gegeben. Das habe auch Antiamerikanismus ausgelöst. Das Wortspiel "Fehlinformation" und "Antiamerikanismus" sind bezeichnend für die Hegemonialhaltung der USA, das amerikanische Streben nach Ausbreitung und Einmischung, die Millionen toten Zivilisten der Kriege in Afghanistan und Irak, sollen also nur "Fehlinformationen" sein? Geblendet von ihrer eigenen Unfehlbarkeit, überziehen die USA seit ihrer Gründung ,jedes freie Volk im Rahmen der sogenannten Demokratisierung mit Terror und Krieg, sie sind die selbsternannten Friedensbringer, die Weltpolizei schlechthin, nichts geht ohne sie, was sie sagen wird ausgeführt. Das der amerikanische Drang nach Kontrolle und Bestimmung schon wahnartige Züge annimmt, lassen die Worte Obamas nur erahnen. Die Welt braucht einen Wandel unter der Führung der USA, nehmen wir diese wenigen, aber markanten Worte einmal unter die Lupe, ergibt sich hier zweifelsfrei ein absoluter Führungs- und Herrschaftsanspruch, denn ein sogennannter "Wandel" wird nach dem Gutdünken und den Vorstellungen der USA erfolgen, was sie in unzähligen blutigen Kriegen und unter dem Deckmantel der Demokratie nicht geschafft haben, wird nun salonfähig als "globale Rettungsmaßnahme" verkauft. Wir berichteten erst vor wenigen Tagen vom US-Gefangenenlager Bagram in Afghanistan, wollen so die USA der Welt den Wandel bringen? Indem sie missliebige Bürger in Lager sperren, Ungehorsam mit dem Tode bestrafen und Menschenrechte außer Kraft setzen? Sie foltern, sie morden und sie führen Krieg für Öl und Geld, diese machtbesessenen Kapitalisten sollen die Welt verbessern und die in ewiger Gleichmacherei plattgewalzten Nationen führen? Jene Kapitalisten, die durch ihren Turbo-Kapitalismus die Finanz- und Wirtschaftskrise selbst herauf beschworen haben, jene Kapitalisten, die Menschen als Humankapital verschachern und ausbeuten sollen nun die Welt umgestalten? Die Vorbereitung zur, nennen wir es "feindlichen Übernahme", durch die USA wurden längst alle Vorkehrungen getroffen, schalten sie den Fernseher ein und schauen sie selber. Demokratisierte Länder sind die Grundlage, wer nicht in einer Demokratie lebt, dem wird sie mittels Bomben gebracht und wer einmal im Joch der Demokratie ist, hat den USA Menschenmaterial für kommende Krieg und Gelder zum Aufbau der zerbombten Gebiete zu stellen, Deutschland ist ein Paradebeispiel für amerikanisiertes Opfertum, unsere Soldaten kämpfen für US-amerikanische Interessen im Iran, Irak und Afghanistan, wir geben Milliarden zur Wiederaufbauhilfe in den besetzten Gebieten und wollen sie nun noch sagen, wir wären nicht mittendrin? Eine Vereinheitlichung der breiten Massen, getrimmt auf die immer wieder kehrenden Phrasen und Losungen, bewusst gesäte Fehlinformationen zur Erschaffung des allseits bekannten "Gut und Böse" Spieles haben wir längst. Es sind die USA, die sich durch mediale Vereinnahmung und geistige Fehlkonditionierung der Massen zum "Weltenretter" hoch stilisieren konnten. Durch die bewusste Zerstörung des völkischen Glaubens an eine kraftvolle und wehrhafte Volksgemeinschaft, sehnen sich die Menschen in Zeiten von Krisen und Turbulenzen nach einem starken Führer, der sie schützend aus dem Unheil heraus bringt, hier findet der Plan der USA seine Vollendung. Wenn alles in Schutt und Asche liegt (so wie es die Finanzkrise hervorgebracht hat), wenn Menschen den Glauben an eigene Stärke und Können gänzlich verloren haben (Indoktrinierung des Egoismus und die Verachtung aller menschlichen Werte), dann ist es nicht verwunderlich, das ein Großteil der Menschen nach völliger Selbstaufgabe und Hoffnungslosigkeit, nach der propagandierten starken Hand der USA greifen wird und wohlwollend in eine Weltregierung einstimmt. Psychologisch ein Meisterstück-man zerstöre den Glauben der Menschen in sich selbst und sein Volk, nehme ihm Heimat und Verwurzelung, mache ihm zum willenlosen Herdentier und inszeniere selbst ein weltweites Klima von Verzweiflung und Angst und schon wird aus dem Kriegstreiber und Ausbeuter USA der letzte rettende Strohhalm. Zur weiteren Beachtung nehme man das von Obama verwendete Wort "Antiamerikanismus", welches in seiner Schlichtheit ausdrückt, dass jeder der nicht mit den USA kämpft gegen sie ist- ergo, ist dies die Erschaffung eines neues Totschlagwortes, dessen Gebrauch jegliche Gegner des Machtstrebens der USA brandmarkt. Wer frei sein will und nicht unter dem Joch der Amerikaner dienen will, ist antiamerikanisch, jeder der sich den Kriegsplänen der USA widersetzt ist antiamerikanisch, jeder der Volk und Nation nicht freiwillig für die Geldgier der Kapitalisten hergeben will, ist antiamerikanisch. Merken sie sich dieses Wort, sie werden es in Zukunft öfters hören, und streichen sie die Worte Freiheit, Gerechtigkeit und Vaterland schon mal aus ihrem Wortschatz, wenn es Wirklichkeit werden sollte, das wir demnächst dem Führer Obama folgen müssen.


Montag, 21. September 2009

Afghanistan - Gefangenenlager Bagram- die Folterkammer Amerikas!



Das bekannte US-Gefangenlager Guantanamo wird aufgelöst - das US-Lager Bagram in Afghanistan aber bleibt, kaum einer weiß von diesem Lager, kaum einer berichtet darüber, wenn im Namen der Terrorbekämpfung Menschen verschleppt, gefoltert und von der Außenwelt vollständig isoliert werden. Derzeit befinden sich im Lager Bagram in Afghanistan ca. 600 Häftlinge, nach eigenen Aussagen der Regierung Obama, sind 400 von ihnen unschuldig , dennoch verweigere ihnen eben jene US-Regierung das Recht auf einen Anwalt und einen Prozess. Die viel gepriesene Gerechtigkeit und Freiheit vom selbsternannten "gods own country" endet an den Stacheldrahtverhauen und Mauern der Gefangenenlager. Viel ist nicht mehr übrig von Präsident Obamas Versprechen, die Verfehlungen und Menschenrechtsverletzungen der Regierung Bush, nie wieder wiederholen zu wollen, aber was sagt man nicht alles im Wahlkampf Mr.President. Das Gefangenenlager Bagram entspricht in seiner Funktion dem Lager Guantanamo, es dient der Inhaftierung und Verhörung von angeblichen Terroristen, viele der Insassen berichten von brutalen Verschleppungen, Anwaltsverweigerung und Inhaftierung ohne jegliche rechtliche Grundlagen. Dieses völkerechtswidrige Handeln der USA wird wie schon in all den Jahren zuvor, von der restlichen Welt stillschweigend und wohlwollend abgenickt, Proteste? Fehlanzeige! Schließlich handelt es sich bei den Inhaftierten um angebliche Terroristen, die nach der von Ex-Präsident Bush seit dem 11.Septtember 2001 veranlassten Menschenjagd, wie Freiwild weggefangen und eingekerkert werden dürfen, alleinig der Vorwurf des Terrorismus spricht ihnen sämtliche Menschenrechte ab. Ein Menschenrechtsvertreter berichtet:" Einer unserer Klienten ist Amin Al Bakri, ein jemenitischer Edelsteinhändler. Er wurde auf einer Dienstreise in Thailand entführt. Schließlich landete er in Bagram. Dort darf er mit niemandem kommunizieren, auch nicht mit einem Anwalt. Er durfte nur über das Rote Kreuz mit seiner Familie telefonieren. Wir glauben, dass er in CIA-Geheimgefängnissen gefoltert wurde, bevor man ihn nach Bagram brachte. Ich nehme an, dass die Regierung uns deshalb den Zugang zu ihm verweigert. Da soll etwas vertuscht werden. Amin ist jetzt seit mehr als sechs Jahren in Bagram. Warum wird ihm eine einfache Anhörung vor einem US-Gericht versagt? Ein weiterer Fall:" Einer unserer Klienten war Jawed "Jo Jo" Ahmad. Er war ein junger Journalist, der für das kanadische Fernsehen arbeitete. Das Militär hat ihn von September 2007 an mehr als ein Jahr ohne Anklage festgehalten. Danach arbeitete Jo Jo dafür, das Unrecht in Bagram und anderen Gefängnissen bekannt zu machen. Er hat uns mit Fällen von anderen unschuldig in Bagram Eingesperrten geholfen - bis er vor einigen Monaten am helllichten Tag erschossen wurde. Sein Mörder wurde nie gefasst. Das war einer der schlimmsten Momente in meinem Leben. Er war ein großartiger Junge und ein Freund."
Die bizarren Züge des Krieges für Öl lassen längst keine Menschlichkeit mehr zu, die USA, eine Weltmacht im Sterben klammert sich an den letzten Strohhalm ihren Untergang aufzuhalten, selbst wenn Experten eindeutig davon sprechen das der Krieg in Agfghanistan nicht zu gewinnen sei, verheizt man Tag für Tag Menschenmaterial um die gewinnbringende Kriegsmaschinerie am Leben zu erhalten. Wie auch schon in Guantanamo werden die Häftlinge systematisch gefoltert, mittels Waterboarding (=Simulation des Ertrinkens), sexuelle Demütigungen und Gewalt, Schalfentzug, Isolation und psychischer Demütigung, sagen wir es kurz, Bagram ist die Folterkammer Amerikas! Menschenrechtsverletzungen, geduldet, tot geschwiegen, vertuscht. Doch wer schweigt, macht sich mit schuldig! USA-Imperialismus stoppen! In Afghanistan und überall!




Bericht der BBC über Folter in Bagram (in englisch)

Montag, 7. September 2009

Israel weitet Besatzung in Palästina aus


Trotz aller Kritik: Israel baut seine Siedlungen im Westjordanland weiter aus. 500 neue Baugenehmigungen sollen in Kürze erteilt werden. Die USA sind informiert, aber nicht zufrieden. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu werde in den nächsten Tagen über den Bau Hunderter zusätzlicher Wohnungen entscheiden, um Probleme in einigen Siedlungen zu lösen, sagte Verkehrsminister Jisrael Katz. Ein Mitarbeiter des zuständigen Verteidigungsministeriums bestätigte, dass demnächst Baugenehmigungen für bis zu 500 Wohnungen erteilt würden. Die US-Regierung, die einen Baustopp fordert, wisse davon. Am Freitag hatte ein Berater Netanjahus angekündigt, der Regierungschef werde erst nach der Erteilung neuer Baugenehmigungen ein mehrmonatiges Siedlungs-Moratorium in Betracht ziehen. Die Siedlungsfrage ist eines der größten Probleme im stockenden Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern und hat auch zuletzt die Beziehungen zwischen Israel und den USA belastet. Derzeit sind in den israelischen Siedlungen im besetzten Westjordanland rund 2500 Häuser oder Wohnungen im Bau. Der internationale Nahost-Friedensplan von 2003, die sogenannte Road Map, fordert von Israel einen vollständigen Siedlungsstopp. Die Palästinenser-Regierung will die seit Dezember unterbrochenen Friedensverhandlungen erst wieder aufnehmen, wenn Israel einen Siedlungsstopp zusagt. Und wieder einmal setzt sich Israel über bestehendes Recht hinweg, wie schon in all den Jahren zuvor. In ihrer vehementen Forderung nach "ihrem" gottgegebenen Land, ignorieren sie das Völkerrecht, das Veto und die Entrüstung vieler Staaten, und niemand hält sie auf. Seit Jahrzehnten wird die Besatzung und illegale Landnahme in Palästina vorran getrieben, mit Panzern, Gewalt und unzähligen toten Zivilisten als Folge. Die von ihren Ländereien mit Gewalt vertriebenen Palästinenser werden wie Tiere in Ghettos eingepfercht, ohne Zugang zu medizinischer Versorgung oder sozialen Einrichtungen wie Schulen, Universitäten etc. Sie sind gezwungen in elenden Hütten zu hausen, in zerbombten Ruinen und zerfallenen Städten, während Israelis unter dem Schutz der Regierung ihre Siedlungen auf den eroberten Boden bauen. Längst ist das palästinensische Volk fremd im eigenen Land und die Welt schaut tatenlos zu. Wann hört das Morden endlich auf? Wann werden die Palästinenser endlich in Freiheit leben können? Stoppt die Besatzung ! Solidarität mit Palästina!

Link zum Video "Gaza-eine Dokumentation"


Dienstag, 7. Juli 2009

Iran - Schicksal Zwangsdemokratisierung !



Es scheint nicht mehr verwunderlich, das die USA in diesen Tagen schon eine militärische Invasion im Iran planen. Allzu bekannt ist das ewige Spiel von Krieg und Frieden, gut und böse, Recht und Unrecht. Das nach ständig neuen Eroberungen dürstende Hegemonialstreben der USA, der schon fast krankhafte Zwang nach Macht und Bestimmung geistert seit Jahrzehnten um die Welt und hinterlässt nur verbrannte Erde. Eine Weltmacht die im Sterben liegt, selbst zu Grunde gerichtet in unendlicher Gier der Kapitalisten nach Profiten, Einfluss und Geld, bäumt sie sich noch einmal auf um dem Untergang zu entgehen. Denn eines darf man nicht vergessen, Krieg bringt Geld, viel Geld. Und die Ölvorkommen des Irans, sind eine willkommene Geldquelle, nachdem der Dollar jetzt schon als Leitwährung fast abgeschrieben ist, bemühen sich die USA ihre Vormachtstellung zu wahren, mit allen Mitteln, mit aller Macht. Angesichts der aufkommenden Stärke der BRIC - Staaten ( Brasilien,Russland,Indien,China) zittern die USA wie nie zuvor, bald werden sie nicht mehr viel zu sagen haben, ihre Meinung und Mitbestimmung wird weniger wichtig sein als früher und sie werden sich wohl oder übel einer neuen Wirtschaftsmacht beugen müssen. Das dies nicht wohlwollend aufgenommen wird, ist klar, wer gibt schon gerne als selbsternannte Supermacht und heroischem "gods own country " das Zepter aus der Hand? Keiner, und erst recht nicht die Weltpolizei schlechthin. Einen verzweifelten Versuch seine Vormachtstellung und seinen Einfluß zu erhalten, sehen wir gerade im Iran.

Eine medial angezetteltes Lügenkonstrukt von angeblichem Wahlbetrug und kommender Revolution der Bevölkerung, lässt die Menschen vor dem Fernseher glauben in der Person Achmadineschads sei der leibhaftige Teufel wiedergeboren worden. Dies ist die Vorbereitungsphase eines jeden Krieges der USA, die Erschaffung eines Feindbildes, des Bösen, und böse ist in den Augen der USA jeder, der nicht so will, wie sie wollen, freie Menschen und freie Staaten sind gefährlich, also müssen sie verschwinden. Schaut man auf vergangene Kriege, z.B. auf Afghanistan, erkennt man immer das gleiche Schema, hier war es Osama bin Laden, ein angeblicher Top-Terrorist, der die ganze Welt vernichten wollte, im Iran war es Saddam Hussein, ein Irrer mit biochemischen Waffen, der widerrum die Welt vernichten wollte.
Und nun ist es der neue Bösewicht Achmadineschad, der angeblich mit seinen Atomwaffen die Erde in Schutt und Asche legt. Natürlich sind die USA immer sofort da wenn es darum geht die Welt zu retten, ganz uneigennützig versteht sich. Das sich hinter ihrem "Weltpolizeigetue" nur die Gier nach Rohstoffen verbirgt, verschweigen sie, in Afghanistan ging es um die Kontrolle des Drogenhandels (Opium) und die Ausbeutung der Rohstoffe, im Irak lockte sie das Öl und im Iran will man sich wiederrum das Öl, unter dem Deckmantel der Friedensbringung, unter den Nagel reissen. Die nächste Phase eines jeden USA Krieges ist die Gefügigmachung des auszubeutenden Staates, nachdem man sich durch Lügen und Feindbilderzeugung die weltweite Legitimation zur Invasion geholt hat. Um ein Land gefügig zu machen, muss man es zuerst nach seinen eigenen Vorstellungen formen. Das Mittel dazu heißt hier Demokratie, denn hat man in dem betroffenen Land erst einmal eine Marionettenregierung geschaffen, die selbstredend nur die Interessen der USA vertritt, dann ist es nur ein Kinderspiel Rohstoffe auszubeuten, die Bevölkerung zu unterdrücken und sich daran zu bereichern. Niemand würde auf die Idee kommen mit bloßen Händen aus einem Stein eine Figur zu formen, mit Knete ist das ganze schon viel einfacher. Und so werden Staaten zu willigen Sklaven in den Händen der USA, unter dem scheinheiligen Segen der Demokratie. Ihre gepriesene Demokratie ist das Mittel zu Ausbeutung und Unterdrückung, Freiheit wird es in den besetzten Ländern nie wieder geben, und wenn, dann ist es die Freiheit des "american way of life", bei Mc Donalds Burger zu essen oder sich von MTV vollduddeln zu lassen. Jedes Land das der Zwangsdemokratisierung durch die USA zum Opfer gefallen ist, hat größtenteils seine Kultur und Identität verloren, sein Recht auf Selbstbestimmung und Überleben und von Volksherrschaft können die Menschen dort nur noch träumen. Die Trümmer der USA Feldzüge räumen jene Staaten weg, die sie längst unter ihrer Fuchtel haben, Aufbauhilfe, humanitäre Hilfe und Menschenmaterial in Form von Soldaten kommen aus EU Staaten und von anderen Lakaien. USA - eine zerfallende Großmacht, die selbst dann nicht aufhören kann, wenn sie schon im Sterben liegt.

Sonntag, 5. Juli 2009

Infokrieg im Iran - medialer Totschlag!



Während sich militärische Interventionen und Eingriffe eines Staates (nennen wir ihn USA) in andere souveräne Staaten (nennen wir diesen hier Iran) , in der Vergangenheit meist darauf beschränkten den politischen Feind mit präzisen und effektiven Angriffen auszuschalten, erleben wir in diesen Tagen eine neue Form der taktischen Kriegsführung. Infokrieg-medialer Totschlag. Diese neue Form der Vernichtung braucht keine Gewehre um unliebsame Gegner zu erschiessen, sie braucht keine Panzer um brennende Strassenblockaden zu räumen, sie braucht einfach und alleine den menschlichen Drang zu glauben ohne zu hinterfragen. Wenn das Hegemonialstreben der USA schon auf großer Ebene einem politisch unliebsamen Freigeist nicht habhaft werden kann, weil der weltweite Aufschrei der Entrüstung zu groß wäre, so betreibt man nun diese subtile und subversive Form der Vernichtung. Psychologisch gesehen ist diese gewollte, mediale Fehl- Konditionierung des menschlicher Gehirnes über Informationen und Bilder angenehmer zu ertragen als ein traumatischer Einschnitt durch brutale Besatzungsgewalt und Krieg. So verbleibt in der Retrospektive der Fehlinformierten und Verblendeten eine positive Assoziation mit dem eigentlichen Täter, sie haben schließlich freiwillig für die angeblich "gute Sache" mitgemacht und wurde zu nichts gezwungen, ihre Informationen haben sie sich immerhin selbst aus der Zeitung geholt. Das sie es mit den Worten und Bildern von psychologisch hoch geschultem und dafür extra bestimmten Personal zu tun haben und keineswegs mit den "Live" Berichten des netten iranischen Freiheitskämpfers von nebenan, dürfte den meisten von ihnen gar nicht auffallen. Gezielten Nadelstichen gleich werden durch die Akteure der USA Fehlinformationen in die Köpfe der Informationssuchenden gepflanzt, gepaart mit den Verlockungen und den Verheissungen des Friedens den die westlichen Welt doch nun bringen würde, erliegen sie dem Glanz der demokratischen Tyrannei. Würden sie einfach nur einen einzigen Blick gen Irak werfen,dann wüssten sie wie eine von den USA "geforderte Demokratie " bald aus sähe.

Der Vereinnahmung des iranischen Volkes, dessen Rolle sich nun auf das bloße Nachplappern indoktrinierter demokratischer Parolen beschränkt, folgt die zweite : die mediale. Die Ausschlachtung der gesäten Fehlinformationen. Presse, Fernsehen, Internet – alles unterliegt der intervenierenden Macht .Inszenierte Demonstrationen eben jener Iraner, die nun die wirkliche Freiheit wollen, die Freiheit des Westens, die Freiheit Sklave des Kapitalismus zu sein. Gestellte Märtyrer, flammende Reden aus des Angreifers Hand, vorgetragen von Marionetten .Stündlich neue Berichte von angeblich verhafteten Bloggern, die der Außenwelt ihr Leid klagen. Seltsamerweise hat es vor 4 Monaten noch keinen interessiert was ein iranischer Blogger in irgendeinem Hinterhof zu sagen hatte. Die ganze Welt soll glauben das iranische Volk bäume sich in schierer Verzweiflung ein letztes Mal gegen ihren Despoten Achmadineschad auf. Gefälschte bunte Bilder, "zufällige" Videos mit Laiendarstellern von den Kriegsschauplätzen im Iran, ein Aufstand der gar keiner ist. Eine demokratische Freiheit die dort gar keiner haben will!

Das ist Medienkrieg, Massenverdummung, Meinungsmacherei, Kampf um die Köpfe und das Spiel mit gefälschten Informationen.Es ist die Macht der manipulierten Medien in den Händen der Schlächter.

Medialer Totschlag statt Bodenoffensive und Soldaten.

Und es ist erst der Anfang.

Iran - das Märchen von der Revolution



Wie in den letzten Tagen der Lügenpresse vielfältig zu entnehmen war, liegt der Iran längst nicht mehr in den Zügen eines einfachen Aufstandes, sondern befindet sich auf dem Weg zur Revolution. Das dies ein Absurdum an sich ist, und nur das Wunschdenken der USA wiederspiegelt, sollte jedem klar sein. Revolution ( aus dem spätlateinischen revolutio = Umdrehen, Zurückwälzen) bezeichnet den radikalen, meist gewalttätigen Wandel in Politik und Gesellschaft. Eine Revolution ist keine begrenzte, nur bestimmte Bereiche des Lebens betreffende, kurzzeitige Änderung, sondern ein tiefgreifender, alles verändernder Einschnitt in die bestehenden Werte und Konstitutionen.Der Wandel vollzieht sich stets außerhalb der bestehenden Rechtsformen des alten Systemes und bricht mit allen dagewesenen Normen und Vorstellungen.

Eine Revolution beruht laut Aufstellung der Politikwissenschaften auf folgenden 5 Hauptfaktoren:

1. Eine plötzliche Rezession nach einer Zeit wirtschaftlicher Blüte.

Hier sprechen wir von einem wirtschaftlichen Niedergang und den daraus resultierenden Folgen, wie Massenarbeitslosigkeit, staatlichem Bankrott und den daraus entstehenden sozialen Nöten. Es ist unschwer zu erkennen, daß dieser Punkt im Iran nicht gegeben ist. Entgegen aller Sanktionen und Repressionen imperialer Mächte schafft es der Iran seine Souveränität und seine wirtschaftliche Autarkie größtenteils zu erhalten. Hauptgrund hierfür ist das reichlich vorhandene Erdöl, das die Exportgrundlage des Landes bildet.Zu keinem Zeitpunkt war und ist im Iran eine wirtschaftliche Notlage gegeben. Das das Hauptinteresse der USA am iranischen Öl liegt ist längst kein Geheimnis mehr, siehe Irak und all die anderen Länder die durch die USA freundlicherweise demokratisiert wurden. Na, fällt ihnen etwas auf?

2. Eine öffentliche Meinung die, die bestehenden Institutionen in Frage stellt.

Seltsamerweise hat man vor der Intervention der USA niemals die breite Masse der Bevölkerung über die Regierungsfähigkeiten Ahmadineschads klagen hören. Im Gegenteil, er ist einer der wenigen, der es bis jetzt geschafft hat die Freiheit seines Volkes zu erhalten,fernab vom "american way of life". Die heute in den Medien verbreitete Meinung der iranischen Bevölkerung ist weit weg von der Realität. Sie spiegelt einzig und alleine die Verzerrung durch die Medien und stellt gewollte Fehlinformation dar.
Siehe dazu den Artikel "Infokrieg".

3. Verbündung von verschiedenen Gruppen der Gesellschaft, auch wenn diese unterschiedliche Motive für eine Revolution haben.

Im Iran steht nur eine Gesellschaftgruppe auf den Straßen, und das einzige was sie eint, ist das sie der Opposition von Mussawi angehören. Der Zusammenschluß unterschiedlicher Gruppierungen, welche das gleiche Ziel verfolgen, hat hier nie statt gefunden. In einer wirklichen Revolution hätte schon alleine der wahre Wille zur Beseitigung der herrschenden Mißstände die Menschen zusammengeführt,bei einer gekauften Revolution wie hier im Iran funktioniert das nicht. In einer wirklichen Revolution erfolgt der Zusammenschluß von Menschen aufgrund gleichem Erlebens und zusammen Erfahrens von Nöten und Unterdrückung, dies ist die Bildung einer Not- und Todgemeinschaft. Diese hat die Überwindung und Beseitigung der offensichtlichen Mißstände zum gemeinsamen Überleben zum Ziel. Im Iran würfelt man jeden mit jedem zusammen und stellt sie dann auf die Sraße, ihnen fehlt die gemeinschaftliche emotionale Bindung und Verantwortung, die Vorraussetzung für einen wirklichen Umsturz wäre. Das einzige was sie verbindet ist der Fakt den USA zu dienen.

4. Eine Ideologie.

Welche Ideologie die Aufständischen genau vertreten ist unklar. Einzig und allein die Schlagworte einer angeblichen neuen Freiheit geistern durch die Medienlandschaft. Und wenn, dann vertreten sie die vorgegebene Ideologie der USA, was wiederrum erkennen lässt das sie nur willige Marionetten sind. Denn eine Ideologie kann niemals eine wirkliche Revolution herbei führen. Eine Ideologie ist ein Konstrukt, eine Vorstellung entworfen am Reißbrett. Ferner entstehen Revolutionen aus einer gefestigten Weltanschauung heraus, die sich an natürlichen Gegebenheiten und Bedingungen orientiert, sie ist nicht künstlich, sondern entspringt den wahren Bedürfnissen des Menschen. Der Wunsch nach einer wirklichen Revolution entsteht somit im Menschen selbst, wenn er in seiner Weltanschauung das Unrecht der Herrschenden erkennt und die gegebenen Umstände als nicht mehr tragbar empfindet. Dieser natürlich gewachsene Drang zur Veränderung des Bestehenden ist
bei einer Revolution die auf Ideologien beruht nicht gegeben.Somit ist die vorgegebene Ideologie der iranischen Aufständischen, wenn sie denn eine haben, alleinig die Vertretung fremder Interessen, sie erheben sich nicht weil sie etwas als Unrecht empfinden, sondern weil andere ihnen vorgaukeln das es so sein muss.


5. Schwäche des Staates .

Eine weitere Vorrausetzung zur Revolution ist die Schwäche des Staates. Diese ist im Iran keinesfalls gegeben, denn wäre der Iran schwach, hätte er sich längst winselnd dem amerikanischen Willen gebeugt. Das dies der USA ein ewiger Dorn im Auge ist, erklärt sich in der Medienhetze und der jetzigen Intervention von selbst.


Somit widerlegt sich das im Iran eine wirkliche Revolution stattfindet, gemessen an den 5 Hauptpunkten einer Revolution widerspricht sich die Vorstellung eines wirklich gewollten Umbruches mit den tatsächlichen Geschehnissen von selbst. Doch so hat das Wort Revolution eine noch viel wichtigere Bedeutung, die Medien benutzen es in diesen Tagen als sogenanntes Totschlagwort. Dies bedeutet, das schon alleine der Begriff Revolution in Verbindung mit dem Iran, bei den Menschen die Assoziation des Kampfes Gut gegen Böse hervorruft. Es soll so der Eindruck vermittelt werden das die manipulierten Aufständischen (die Guten) Hand in Hand mit den USA das ultimative Böse (Ahmadineschad) bekämpfen. Und wer das Böse bekämpft ist immer im Recht. Gehirnwäsche in Bestform. Doch auch die verblendeten Aufständischen werden die bittere Realität zu spüren bekommen, wenn die USA ihre nützlichen Vasallen einfach fallen lässt, denn wie sagte schon Robespierre "Die Revolution frisst ihre Kinder...."

Der Artikel spiegelt einzig und allein die Meinung des Verfassers wieder.