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Sonntag, 2. Mai 2010

Nachlese: die Medien zum 1.Mai in Hoyerswerda (wird fortlaufend aktualisiert)





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Wochenkurier vom 06.05.2010
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Zeitnah-online 3.5.2010
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Sächsiche Zeitung, 3.5. 2010
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Lausitzer Rundschau, 3.5.2010
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.Lausitzer Rundschau, 3.5.2010
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........Lausitzer Rundschau online, 3.5.2010
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Bericht des MDR vom 1.5.2010

Samstag, 1. Mai 2010

Bericht + Fotos: 1.Mai Demonstration in Hoyerswerda





"Für ein paar Stunden war wieder Leben in der Stadt"



Noch ist es still am Neustädter Bahnhof, ein Polizeiaufgebot wie es hier nur alle 5 Jahre vorkommt, vereinzelte Bürger die neugierig auf die Strassen schauen. Dann treffen die ersten Demonstrationsteilnehmer ein, Personenkontrollen folgen, das übliche demokratische Procedere.Vorbei an den eintönigen Wohnblöcken der Neustadt zieht die Pferdestaffel der Polizei, leise pfeift der Wind durch die Tristesse der Strassen und lässt offen was da noch kommen mag.

Jene, die das unsägliche, jahrelange Versagen der Demokraten nicht länger hinnehmen, jene die ihre Wut über die Zustände in diesem System auf die Strasse tragen, sie stehen heute hier um nicht länger zu schweigen. Keine Marionetten dieses verkommenen Systemes wollen sie mehr sein, keine Figuren in einem demokratischen Spiel, wo es doch nur den einen Gewinner gibt.

Als sich der Demonstrationszug wie geplant gegen 15 Uhr in Bewegung setzen will, folgen die gewohnten Schikanen der Polizei, das Schminken der Sensenmänner sei eine "passive Bewaffnung", eine Farce, dann ist das Schminken zum Kindergeburtstag demnächst wohl auch ein Verbrechen? Willkommen in der Demokratie! Doch man liess sich nicht beirren und konnte nach mit fast 2 stündiger Verspätung endlich starten.

"Nationaler Sozialismus-Jetzt!!!" schallt es durch die Häuserschluchten und findet 100-fach Widerhall. Neugierige Passanten säumen die Strassen, hier und da ein zustimmendes Nicken, ab und zu ein befürwortender Zuruf von den Balkonen und selbst jene, welche zaghaft hinter den Gardinen auf das Geschehen schauen, können den Blick nicht vom Demonstrationszug lassen. Wie lange ist es her, das genau sie, welch heute nur zaghaft schauten, an eben unserer Stelle auf der Strasse standen und gegen das Unrecht protestierten? Wie lang ist es her, das sie ihre Wünsche und Gedanken nicht nur durch bloße Lippenbekenntnisse kund taten, sondern handelten?

Heute waren es wieder junge Menschen, die auf die Strasse gingen und ihrem Unmut über die Zustände in diesem Land offen zu zeigen . Vorbei am Lausitzer Platz, an den Einkaufszentren, die einem zwar alles bieten, aber nur die demokratische Substitution für eine wahre Freiheit sind...vorbei an den leeren Kindergärten und Schulen der Stadt, welche mehr und mehr durch Altenheime ersetzt werden müssen, um der stetigen Vergreisung der Bevölkerung her zu werden.

"Für ein paar Stunden war wieder Leben in der Stadt", höre ich die alte Frau von einem Balkon herab noch sagen, ja, es war Leben in der Stadt, wie ein Zeichen gegen die Ödnis der von den Demokraten vergessen Stadt Hoyerswerda, standen 400 Menschen auf den sonst so stillen Strassen, so wie einst jene, die sich schon einmal gegen das Unrecht erhoben.

So bleibt zum Schluss zu sagen: eine friedliche Demonstration ohne jegliche Zwischefälle, ein voller Erfolg !
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Freitag, 9. Oktober 2009

RTL spielt Hoyerswerda das Lied vom Tod



Im RTL-Nachtjournal wurde unlängst folgender Beitrag gesendet. Hoyerswerda - eine Stadt als verheerendes Beispiel für den demografischen Wandel. Das Durchschnittsalter liegt hier bei 49 Jahren, wer kann zieht weg, wer bleiben muss sieht einer perspektivlosen Zukunft entgegen. Hoyerswerda, schon immer eine Stadt der Extreme - in der DDR als Modellprojekt für Massenwohnungsbau innerhalb weniger Jahre aus dem Boden gestampft, heute eine traurige Gewissheit demokratischen Versagens. Waren wir früher die jüngste Stadt der DDR mit einem Durchschnittsalter von 30 Jahren, ist bis heute ein dramatischer Wandel eingetreten.

Wer hier wohnt kennt das alltägliche Bild der Abrissbagger, die letzten Reste der einstigen Plattenbauten, die in ihrem tristen Grau vom vergangenen Glanz der Bergbaustadt zeugen. Blühende Landschaften, wie sie einst die Demokraten prophezeiten,exestieren nur noch im Wunschdenken selbiger. Nach dem Wegfall des regionalen Bergbaus, der über 80% der Bevölkerung Hoyerswerdas einst Arbeit und Brot brachte, verfiel die Stadt zusehens. Bergbau sei unrentabel, hörte man in jenen Tagen Kapitalisten sagen, man könne Energie auch billiger und schneller gewinnen, die menschlichen Schicksale jener Arbeiter, die nun zu bloßen Verwaltungsakten wurden, blendete man aus. Der Bergbau wurde wegrationalisiert, Menschen in die Arbeitslosigkeit geschickt, neue Arbeitsplätze wurden nicht geschaffen. Eine sterbende Region, die mit der Zeit wie so viele andere auch, von den Demokraten einfach vergessen wurde, denn eine Wiederherstellung der zusammengebrochenen wirtschaftlichen Struktur fand nie statt. Eine Sanierung der Infrastruktur, etwa durch Anbindung an das Autobahnnetz oder Vergünstigungen für investitionswillige Betriebe und Industrie scheiterte an fehlenden Geldern. Das sich diese Nachlässigkeit nun bitter rächt ist nicht verwunderlich.

"Rentnerstadt" Hoyerswerda - jene die dem kapitalistisch bedingten Abwanderungsstrom folgten und die Stadt auf der Suche nach Arbeit verließen, kehrten meist nicht zurück. Zurück blieben jene, die die Hoffnung auf einen Aufschwung noch nicht aufgegeben hatten oder dem Kapitalismus nicht mehr dienlich waren, Alte, Gebrechliche und Jugendliche die in vollkommener Perspektivlosigkeit vor den Plattenbauten versauern. Familien gründen, Kinder bekommen - das kann sich hier kaum einer mehr leisten, denn ohne eine feste Arbeit kein Geld, ohne Geld keine Zukunft für die junge Famile. Alltagssorgen und das tägliche Überleben sind die bestimmenden Gedanken der Jugend, Familien werden in sicheren sozialen Verhältnissen gegründet, Verhältnisse die unsere Demokraten nicht einmal im Ansatz bieten können.

Und so wird die bittere Gewissheit, dass Hoyerswerda mehr Sterbefälle als Geburten zu verzeichnen hat (= demografischer Wandel=Bevölkerungsverlust) auch in Zukunft bleiben, ein trauriger Ruhm für die einst blühende Stadt des Bergbaus, die demokratisch vergessen und zu Grunde gerichtet wurde.

Doch für uns ist Heimat mehr als nur ein Standort - Wir bleiben alle!


Dienstag, 18. August 2009

17.August - Was war da los in Hoyerswerda?





Ein Riesentrubel in der Hoyerswerdaer Innenstadt, Absperrungen, Polizeiwannen noch und nöcher und natürlich der übliche Auflauf der demokratischen Weltenretter am Lausitzcenter. Der unglaubliche Aufwand der seit den Mittagstunden in der Stadt betrieben wurde galt ein paar Jugendlichen, die an dem im Internet beworbenen, sogenannten "Hessmob" teilnehmen wollten. Dabei handelt es sich um eine spontane Zusammenkunft junger Leute zu einem Thema, hier war es der 22. Todestag des Friedensfliegers Rudolf Hess. Nichts besonderes möge man meinen, einem Toten zu gedenken, doch schon alleine das Wort Hess lässt die Staatsmacht Gift und Galle speien. Und so karrte man auf Kosten der Steuerzahler unzählige Polizeikräfte aus Dresden heran, die dann den Tag damit verbrachten, in der glühenden Sommerhitze Streife zu fahren und Präsenz zu zeigen. Über Sinn und Unsinn solcher Steuergeldverschwendung lässt sich gut und gerne streiten, gibt es doch in Hoyerswerda weitaus bessere Investitionsmöglichkeiten, als den ganzen Tag lang Ausschau nach nationalen Jugendlichen zu halten. Mit Näherkommen des Zeitpunktes 19:30 Uhr, der als Vorgabe für den "Hessmob" galt, machte sich am Lausitzcenter eine Hektik breit, die jeden Ameisenhaufen alt aussehen ließe. Polizisten kontrollierten Jugendliche die auch nur ansatzweise Nationalisten sein konnten, Absperrungen wurden errichtet und die Gutmenschen der Antifa ließen auch nicht lange auf ihre unerwünschte Anwesenheit warten. Die Nichtsnutzigkeit solcher demokratischen Aktionen zeigte sich dann in herumstehenden Polizisten, dem sinnlos mit den Füßen scharrenden Pfarrer der "Initative Zivilcourage" samt übelriechenden Anhang, wohlgemerkt nicht die Antifa Hoyerswerda (welche ja nur aus 3 kleinen Freizeitanarchisten besteht) sondern ein paar Anarchos aus der Nachbarstadt. Das Fazit: Die Steuergelder sind verschwendet, gekommen ist von den "gefürchteten" nationalen Jugendlichen keiner, denn die führten den "Hessmob" auf der anderen Seite der Stadt durch und ließen die Staatsmacht ziemlich alt aussehen :-) . Zu guter letzt schüttete der Wettergott seine Fluten über die immer noch dümmmlich wartenden Demokraten und Antifas auf dem Lausitzplatz aus und wenn sie keine Angst vor Wasser haben, stehen sie immer noch dort. Das Gedenken an den Friedensflieger Rudolf Hess lassen wir uns nicht verbieten! Nirgendwo!


Sonntag, 5. Juli 2009

"Experten" prophezeien soziale Unruhen in Hoyerswerda!


Folgenden Artikel haben wir heute früh der "Welt " entnommen .

"...Nach (...) Angaben kursieren bei deutschen Sicherheitsbehörden streng vertrauliche Listen, die soziale Brandherde quer durch Deutschland benennen. Sie seien 2005 als Reaktion auf die schweren Unruhen in französischen Vorstädten erstellt worden.

Dieser sogenannte "Atlas der Wut" umfasse eine Liste mit 165 Stadtteilen und Orten, in denen Sicherheitsexperten starke soziale Unruhen, Krawalle und Revolten in absehbarer Zeit für wahrscheinlich halten.Schwerpunkte sind danach das Ruhrgebiet sowie mehrere problembelastete Stadtteile in Hamburg, Bremen, Berlin, Frankfurt, München und Hannover. In den neuen Ländern werden Unruheherde vor allem in Sachsen vermutet.
Danach rechnen Staatsschutz und Verfassungsschutz mit der Gefahr sozialer Unruhen vor allem in den Leipziger Stadtteilen Leutzsch und Kleinzschocher und in Dresden-Prohlis und -Pieschen, sowie in Hoyerswerda und Chemnitz-Kaßberg.
In Thüringen wird Jena-Nord genannt, in Sachsen-Anhalt Wolfen-Nord und Halle-Silberhöhe, in Mecklenburg-Vorpommern Rostock-Lichtenhagen.

Diese Zusammenstellung liege auch der Bundesregierung vor, die Liste werde mehrmals jährlich aktualisiert. "An diesen Orten brodelt ein explosives Gemisch", schreibt Ulfkotte. Vor allem die Finanzkrise und die sich verschärfende Arbeitslosigkeit könnten die Spannungen weiter steigern.Staatsschutz und Verfassungsschutz hätten die Spannungsgebiete lange beobachtet. Danach richte sich die Wut wahlweise gegen die Politik, soziale Missstände oder gäre auch zwischen verschiedenen ethnischen Bevölkerungsgruppen. "
Und dann sagt nochmal einer das hier nichts los ist!